Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Lungenfibrose

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GFMK GmbH & Co. KG

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Lungenfibrose: buso23/Bigstock.com (45163000)
Entstehung: RioPlatano/Bigstock.com (29855654)
Diagnose: Kasia Bialasiewicz/Bigstock.com (50695337)
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Wissenswertes: Eraxion/Bigstock.com (1913675)

29. August 2019
Uwe Deter erhielt 2005 die Diagnose Alpha-1-Antitrypsinmangel. 2016 entschied er sich für eine Lungentransplantation.
  
20. August 2019
Menschen mit Asthma oder COPD sollten umgehend mit dem Rauchen aufhören. Bereits nach 14 Tagen können sich erste Verbesserungen einstellen.
  
15. August 2019
Bei der Ernährung sollten Asthmapatienten bedenken, dass bestimmte Lebensmittelzusätze Asthmasymptome hervorrufen können.
  
12. August 2019
COPD geht häufig mit nächtlichen Atemaussetzern, der sogenannten Schlafapnoe, einher.
  

Eine Lungenfibrose kann aus einer Vielzahl von Gründen heraus entstehen. Liegt eine chronische Entzündung vor, besteht die Therapie darin, diese zu stoppen, damit die Erkrankung nicht weiter fortschreitet. Bei der idiopathischen Lungenfibrose hingegen ist die Ursache für die Entstehung der Erkrankung nicht bekannt. Weitere Faktoren, die für die Entstehung verantwortlich sein können, sind verschiedene Schadstoffe, die von den Betroffenen eingeatmet werden. Dazu gehören z. B. Schimmelpilzallergene oder toxische Gase. Bestimmte Berufsgruppen tragen daher ein erhöhtes Risiko an einer Lungenfibrose zu erkranken. Weitere Auslöser der Erkrankung können Bakterien, Viren oder bestimmte systemische Krankheiten sein.

Lungenfribose Therapie

Da das einmal betroffene Lungengewebe sich nicht mehr regenerieren kann, besteht die Therapie einer Lungenfibrose darin, das weitere Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. In den meisten Fällen erfolgt die Behandlung mit Medikamenten, z. B. Kortisonpräparaten oder Immunsuppressiva. Darüber hinaus können Bronchodilatatoren für eine Entspannung der Muskeln in den Bronchien sorgen und so die Atemwege entlasten. Liegt die Ursache für die Erkrankung in einer Schadstoffbelastung, sollten die entsprechenden Schadstoffe umgehend gemieden werden. Auf körperliches Training sollte trotz der Atemprobleme nicht verzichtet werden, da es das Wohlbefinden der Betroffenen steigern kann. Hilfreich kann bei Atemnot eine Behandlung mit Sauerstoff sein.

Im Glossar werden wichtige Begriffe zum Thema Lungenfibrose erläutert. Unter anderem werden verschiedene Symptome der Erkrankung, wie Trommelschlegelfinger, Uhrglasnägel oder die Zyanose beschrieben. Immunsupressiva und Kortison werden in der Regel bei der medikamentösen Behandlung verabreicht. Chronische Entzündungen, die zu einer Lungenfibrose führen können, sind z. B. Sarkoidose oder eine Axogen Allergische Alveolitis. Bevor der Arzt bei der Diagnose weitere Untersuchungen vornimmt, führt er mit dem Patienten ein ausführliches Gespräch. Bei diesem Gespräch handelt es sich um die sogenannte Anamnese.