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Lungenfribose
Was ist eine Lungenfibrose?

Bei einer Lungenfibrose nimmt die Dehnbarkeit der Lunge infolge einer Entzündung ab und es kommt zu einem verminderten Sauerstoffgehalt im Blut. Für die Betroffenen äußert sich dies in der Regel durch Atemprobleme, vor allem bei körperlicher Anstrengung. Weitere Symptome können z. B. Husten, Schmerzen in den Gelenken oder Müdigkeit sein. Da es nicht möglich ist, dass sich das betroffene Lungengewebe regeneriert, besteht das Ziel der Behandlung einer Lungenfibrose darin, ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Man unterscheidet zwischen der chronischen und der idiopathischen Lungenfibrose, bei der die Ursache für die Erkrankung nicht bekannt ist.

Lungenfribose Therapie

Da das einmal betroffene Lungengewebe sich nicht mehr regenerieren kann, besteht die Therapie einer Lungenfibrose darin, das weitere Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. In den meisten Fällen erfolgt die Behandlung mit Medikamenten, z. B. Kortisonpräparaten oder Immunsuppressiva. Darüber hinaus können Bronchodilatatoren für eine Entspannung der Muskeln in den Bronchien sorgen und so die Atemwege entlasten. Liegt die Ursache für die Erkrankung in einer Schadstoffbelastung, sollten die entsprechenden Schadstoffe umgehend gemieden werden. Auf körperliches Training sollte trotz der Atemprobleme nicht verzichtet werden, da es das Wohlbefinden der Betroffenen steigern kann. Hilfreich kann bei Atemnot eine Behandlung mit Sauerstoff sein.

Lungenfribose Diagnose

Nach einem ersten Gespräch und einigen körperlichen Untersuchungen, wie z. B. dem Abhören der Lunge, erfolgt zur Diagnose einer Lungenfibrose in der Regel eine Lungenfunktionsprüfung. Dabei wird die Dehnbarkeit der Lunge und der Gasaustausch kontrolliert. Darüber hinaus können bildgebende Verfahren, wie eine Röntgenaufnahme und eine Computertomografie bei der Diagnose hilfreich sein. Mithilfe einer Blutuntersuchung können die Gaswerte im Blut ermittelt werden. Ein niedriger Blutsauerstoffwert ist häufig ein Hinweis auf eine Lungenfibrose. Geben die bisher genannten Diagnoseverfahren keinen gesicherten Aufschluss über ein Vorliegen der Erkrankung, können eine Bronchoskopie oder eine Lungenbiopsie zum Einsatz kommen.

Eine Lungenfibrose kann aus einer Vielzahl von Gründen heraus entstehen. Liegt eine chronische Entzündung vor, besteht die Therapie darin, diese zu stoppen, damit die Erkrankung nicht weiter fortschreitet. Bei der idiopathischen Lungenfibrose hingegen ist die Ursache für die Entstehung der Erkrankung nicht bekannt. Weitere Faktoren, die für die Entstehung verantwortlich sein können, sind verschiedene Schadstoffe, die von den Betroffenen eingeatmet werden. Dazu gehören z. B. Schimmelpilzallergene oder toxische Gase. Bestimmte Berufsgruppen tragen daher ein erhöhtes Risiko an einer Lungenfibrose zu erkranken. Weitere Auslöser der Erkrankung können Bakterien, Viren oder bestimmte systemische Krankheiten sein.

Was ist eine Lungenfibrose?

Eine Lungenfibrose ist eine Erkrankung des Lungengewebes. Oft beginnt die Lungenfibrose mit einer Entzündung des Lungenbindegewebes und der Wände der Lungenbläschen (Alveolen). Die Entzündung breitet sich auf das Gewebe zwischen den Lungenbläschen aus, wo es dann zu einer Vermehrung und Vernarbung des Bindegewebes kommt. Die Fibrosierung verursacht eine Versteifung der Lunge, wodurch die Fähigkeit zum Gasaustausch vermindert wird. Der Sauerstoff gelangt nicht mehr in ausreichender Menge in die Blutgefäße, was einen Abfall des Sauerstoffgehalts im Blut bewirkt. Die Lunge verliert an Dehnbarkeit, womit das Atmen immer schwerer fällt. Besonders bei körperlichen Belastungen oder bei fortgeschrittener Erkrankung leiden die Betroffenen an Atemnot und Atemstörungen. Darüberhinaus äußert sich eine Lungenfibrose durch trockenen Reizhusten, Muskel- und Gelenkschmerzen, Gewichtsabnahme und Müdigkeit. Im Spätstadium einer Lungenfibrose leiden die Betroffenen z. B. an Fieber, Zyanose, sog. Trommelschlegelfingern und Uhrglasnägeln.

Eine Lungenfibrose ist nur bedingt heilbar, das bedeutet, dass sich die narbigen Veränderungen nicht mehr zurückbilden, die Krankheit jedoch u. U. gestoppt werden kann. Die Lebenserwartung kann je nach Verlauf und Form der Lungenfibrose sehr unterschiedlich sein. Je früher der Betroffene in Behandlung geht, umso besser sind seine Aussichten.

Es gibt mehr als 100 verschiedene Formen der Erkrankung. Die häufigsten Formen sind die, die durch chronische Entzündungen verursacht werden. Darunter fallen die sog. Sarkoidose und die Exogen Allergische Alveolitis. Die Ursachen für eine Erkrankung sind sehr unterschiedlich. Beispielsweise können eingeatmete Schadstoffe zu einer Vermehrung des Lungenbindegewebes führen oder auch bestimmte Medikamente, Strahlentherapie oder systemische Krankheiten. Daneben können auch Rauchen, chronische Virusinfektionen und genetische Faktoren eine Lungenfibrose auslösen. Sind die Ursachen nicht zu benennen, wird von einer idiopathischen Lungenfibrose gesprochen.

Um eine Diagnose zu stellen, wird der Arzt nach einer ausführlichen Anamnese i. d. R. zunächst allgemeine körperliche Untersuchungen durchführen. Es können danach z. B. eine Lungenfunktionsprüfung und bildgebende Verfahren zum Einsatz kommen. Auch Blutuntersuchungen geben Hinweise auf eine vorliegende Lungenfibrose. Zur eindeutigen Diagnostizierung können eine Bronchoskopie (Lungenspiegelung) und eine Lungenbiopsie durchgeführt werden, bei der Gewebeproben entnommen und mikroskopisch untersucht werden.

Therapiert wird die Lungenfibrose hauptsächlich mit entzündungshemmendem Kortison und immunsuppressiven Medikamenten. Oft wird den Betroffenen zur Erleichterung der Atmung zusätzlich Sauerstoff gegeben. Ist die Lungenfibrose bereits fortgeschritten, so kann, insbesondere bei jüngeren Menschen, eine Lungentransplantation angedacht werden.

Sara Hendricks

 

 

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